Kredite an inländische Banken

Kredite( Geldbasis) an inländische Banken befanden sich seit ihrem Start nach dem 2. Weltkrieg 1948 auf ständigem Wachstumskurs, erreichten im Juni 2010 und November 2010 ihren vorläufigen Höhepunkt mit 1223 bzw. 1200 Milliarden Euro. Diese Summen stellt die Bundesbank (Emittent) allen deutschen Banken zur Gewährung von Krediten zur Verfügung. Damit stellt die Geldbasis eine Verbindlichkeit dar, die die Geldinstitute und Nichtbanken gegenüber der Bundesbank haben. Die Geldbasis wiederum ist ein Betrag, der sich aus der Summe aus Mindestreserven, Überschussreserven und Bargeld zusammensetzt. Über diese drei Kapitalbereiche steuert die Bundesbank die Menge an Geld, die den Geldinstituten zur Verfügung gestellt wird. Dabei differenziert die Bundesbank zwischen Großbanken, Regionalbanken, Zweigstellen ausländischer Banken und Privatbankiers. Kreditbanken unterscheiden sich à priori von Sparkassen und Genossenschaftsbanen dadurch, dass sie nur nachdem Prinzip der Gewinnmaximierung arbeiteten. Entsprechend unterschiedlich, aber erstaunlicherweise diametral sind ihre Anteile am Kreditgeschäft. Kreditnehmer sind wiederum zu 85% Privatpersonen. Einzige Alternative dazu ist das Fremdwährungsdarlehen, von dem heute, in Zeiten zusammenwachsender Märkte, zunehmend Gebrauch gemacht wird. Aber sie sind aufgrund von Wechselkursschwankungen mit Vorsicht zu betrachten. Besonders im Bereich der Immobilienfinanzierung werden sie genutzt, vor allem dann, wenn die Schufa im Inland keinen weiteren Kredit ermöglichte. Zum Kredit-Vergleich
Der Konsumentenkredit ist in seiner Geldmengenausprägung eher zu vernachlässigen.
Gegenwärtig sinken die statistischen Zahlen bezüglich der Kreditmenge an inländische Banken. Die Ursache wird vielfach darin gesehen, dass die Unternehme selbst, die von der gesamtwirtschaftlichen Erholung profitieren, als Kreditgeber für andere Unternehmen auftreten. Die Geldmenge, die von Unternehmen als Kredite anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, ist mit gut 26 Milliarden ausgewiesen.
Die monatlich erscheinenden Bankenstatistiken erheben die Aktiva und Passiva aller monetären Finanzinstitute (MFIs). Sie werden erhoben um den deutschen Beitrag zur Konsolidierung des Euroraumes zu stützen.

 

  Kredite an inländische Banken seit 1995      
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  Kredite an inländische Banken von 1995 bis 2007 in Deutschland (in Milliarden Euro)  
           
    Werte    
  1995 655,70    
  1996 747,10    
  1997 830,50    
  1998 935,30    
  1999 1.033,40    
  2000 1.056,10    
  2001 1.078,90    
  2002 1.112,30    
  2003 1.064,00    
  2004 1.075,90    
  2005 1.096,80    
  2006 1.086,30    
  2007 1.222,50    
           

Kreditvergabe

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